ASO SPZ Waidhofen/Thaya
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3830 Waidhofen an der Thaya
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Beratungspädagogik

 

Durch gesellschaftliche Veränderungen im sozialen, ökonomischen und kulturellem Bereich gibt es zunehmend mehr SchülerInnen in Notlagen und mit Problemen im Sozialverhalten. Sie machen in der Schule und im außerschulischen Bereich auf sich aufmerksam durch Aggressivität, Lernschwierigkeiten, Schulverweigerung, Suchtverhalten, aber auch durch Rückzug und Kontaktschwierigkeiten.

BeratungslehrerInnen betreuen im schulischen Umfeld Kinder und Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf in Situationen, die sie alleine nicht bewältigen können.

Die betreuten SchülerInnen sollen befähigt werden, ihren schulischen Alltag besser bewältigen zu können.

Grundvoraussetzung für eine Stabilisierung ist eine intensive Zusammenarbeit mit LehrerInnen und Erziehungsberechtigten. (Beratung im Umgang mit schwierigen Kindern im Unterricht bzw. in schwierigen Erziehungssituationen)

Gesetzliche Grundlagen:   §25 SCHOG: "An Volks-, Haupt- und Sonderschulen sowie an Polytechnischen Schulen können therapeutische und funktionelle Übungen in Form von Kursen durchgeführt werden." (Kursmäßiger Unterricht)

 

INFORMATIONSBROSCHÜRE

 

NÖ Beratungslehrerin und Bezirksansprechpartnerin:  

Daniela

Dipl. Päd. Daniela Müller, vHL

Zielgruppe:

Es werden unter anderem Schüler betreut, die

*  Leistung - und/oder Schule verweigern

*  die auffällig sind durch Beziehungsunfähigkeit oder negativen Kontaktaufnahmen (Aggression, Schimpfen,)

*  die ängstlich, mutlos und ohne Selbstvetrauen sind

*  die ein plötzliches Absinken der Leistungen aufweisen

*  die aus verschiedenen Gründen zum Außenseiter werden

*  die distanzloses Verhalten zeigen oder durch Kontaktarmut auffallen

*  die in dramatischen familiären Krisensituationen leben (Scheidung, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Tod)

*  Schüler, bei denen ein SPF gemäß § 8 SchPG (Verhaltensbehinderung) festgestellt wurde (zusätzlich zur Unterstützung und Beratung der unterrichtenden Lehrer, Stützlehrer und Ertiehungsberechtigten)

 

1) Aufgaben der BeratungslehrerInnen:

                *   Anamnese

                *   Feststellen von Betreuungsnotwendigkeit

                *   Planung der erforderlichen Maßnahmen                

                *   Koordination aller Betreuungsmaßnahmen

                *   Aktivitäten im Sinne einer Krisenintervention

                *   Mitarbeit bei Schaffung eines integrativen Schulklimas

 

Spezielle Aufgabenbereiche der BeratungslehrerInnen:

In Zusammenarbeit mit LehrerInnen:    

*  gemeinsame Problem- und Situationsanalyse

*  Sammeln von Hintergrundinformation und Erarbeiten einer Situationsbeurteilung

*  regelmäßige Situationsabsprachen und Besprechungen

Beratungstätigkeit mit SchülerInnen im Rahmen des Unterrichts

*  Beratungsgespräche mit SchülerInnen einzeln oder in Gruppen/Klassen

*  Soziales Lernen in Gruppen/Klassen

*  Erarbeitung sozialer Kompetenzen (Stärkung des Selbstwertgefühls, Erhöhung der Konfliktlösungsfähigkeit, Umgang mit Gefühlen, Verbesserung der Beziehungsstruktur in der Klasse,...)

*  Unterstützung bei der Entwicklung von Zeitmanagement, Selbst- und Lernorganisation

*  Gespräche zwischen Erziehungsberechtigten und Kind zur Erarbeitung von Verhaltensvereinbarungen

*  Teamgespräche mit oder ohne Anwesenheit des Kindes (Therapeut, Arzt, Sozialarbeiter, Behörden, Schulpsychologe,...)

*  Krisenintervention

Beratung in Zusammenarbeit mit den Eltern

*  Beratungsgespräche mit den Erziehungsberechtigten

*  Vermittlung Schule - Elternhaus

*  Information über schulische und außerschulische Einrichtungen

Zusammenarbeit mit den verschiedensten psychosozialen Einrichtungen (Schulpsychologischer Dienst, Jugendwohlfahrt, Heilpädagogisches Zentrum, Arbeitskreis,...)

2) Voraussetzungen für die Arbeit der BeratungslehrerInnen 

*  Einverständnis der Erziehungsberechtigten (Ausnahmen: in Krisensituationen und bei Jugendlichen ab dem 14. Lebensjahr auf deren ausdrücklichen Wunsch)

*  Einfühlungsvermögen der BeratungslehrerInnen

*  Flexibilität im Arbeitseinsatz

*  Regelmäßigkeit der Betreuung

*  Amtsverschwiegenheit

 

 

 

 

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